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Aus dem Salon — der La-Yeva-Blog

Hier nehmen wir uns Zeit für ein Thema rund um Haar, Pflege und Wohlbefinden — in Ruhe und ohne Eile.

Während Sie schlafen, kann Ihr Haar mehr, als man denkt. „Heatless Styling" — das Stylen ganz ohne Hitze — gehört zu den freundlichsten Entwicklungen der letzten Zeit: weiche Wellen ohne Lockenstab, weniger Reibung in der Nacht und Haar, das morgens erholt aussieht statt strapaziert. Ein Blick auf die Abend-Routine, die Ihrem Haar die Arbeit abnimmt.

Warum weniger Hitze so viel ausmacht

Föhn, Glätteisen und Lockenstab gehören für viele zum Alltag — doch häufige, große Hitze hat ihren Preis. Sie entzieht dem Haar nach und nach Feuchtigkeit, die äußere Schicht wird rau, und mit der Zeit zeigen sich Spliss und Haarbruch. Coloriertes und feines Haar reagiert darauf besonders empfindlich. Niemand muss deshalb ganz auf den Föhn verzichten; ein guter Hitzeschutz und mittlere Temperaturen nehmen viel Schärfe heraus. Aber die schonendste Wärme ist die, die gar nicht erst nötig ist — und genau hier kommt die Nacht ins Spiel.

Seide, Zopf und sanfte Handgriffe

Auch wer gar nicht stylen möchte, kann dem Haar über Nacht Gutes tun — denn die größte nächtliche Belastung ist schlichte Reibung am Kissen. Ein Kissenbezug aus Seide oder glattem Satin lässt das Haar gleiten, statt es aufzurauen: weniger Haarbruch, weniger fliegende Härchen am Morgen, und die Feuchtigkeit bleibt im Haar statt im Stoff. Langes Haar liegt am besten in einem lockeren, tief gebundenen Zopf mit einem weichen Stoffgummi — straff gespannte Frisuren und harte Gummis haben in der Nacht nichts zu suchen. Vor dem Schlafen einmal sanft durchbürsten, trockene Längen bei Bedarf mit etwas Pflege versorgen, und möglichst nicht mit klatschnassem Haar ins Bett: Nasses Haar ist besonders verletzlich. Es sind kleine Handgriffe — aber in Summe merkt man sie dem Haar an.

Wir wünschen Ihnen einen sanften Spätsommer — und viele kleine Momente zum Genießen.

Mancher Trend ist in Wahrheit uralt. Das Einölen von Haar und Kopfhaut — heute meist „Hair Oiling" genannt — hat unter anderem in Indien eine lange Tradition und wird dort seit Generationen von Mutter zu Tochter weitergegeben. Gerade wird dieses Ritual neu entdeckt, und ein kleines Fläschchen ist dabei zum Star geworden: Rosmarinöl. Wir schauen in Ruhe hin — was hinter dem Ritual steckt, was das Öl kann und was man ehrlicherweise nicht von ihm erwarten sollte.

In der Haarpflege hat sich etwas verschoben. Lange ging es vor allem um den schnellen Effekt — eine neue Farbe, ein frischer Schnitt, ein glänzendes Ergebnis für den Moment. 2026 rückt etwas anderes in den Mittelpunkt: die Gesundheit des Haares selbst, und zwar von der Wurzel an. Immer mehr dreht sich um gepflegte Kopfhaut, kräftiges Haar und darum, sich dabei auch wohlzufühlen. Wir haben die drei größten Entwicklungen für Sie zusammengefasst — und erklären, was sie im Alltag bedeuten.